[Wien] Appell: Adressen freigeben

Erich N. Pekarek (spam-protected)
So Aug 18 02:31:50 CEST 2013


Hallo Liste!

Unser Frontend gibt momentan wieder keine IP-Adressen aus, da die 
Zuweisungen vorerst erschöpft sind.
Ich selbst habe gestern ein Testgerät, das seit Monaten keine externen 
Verbindungen hatte, stillgelegt und
drei Adressen freigegeben. Eine weitere habe ich von FFH organisiert und 
ebenfalls freigegeben. Sollte die
Ebbe weiter anhalten, werde ich morgen einen weiteren Router offline 
nehmen, auf den ich nicht dringend
angewiesen bin.

All jene von Euch, die noch Adressen in Reserve halten, ohne sie 
tatsächlich zu nutzen, möchte ich inoffiziell (ich habe keine 
ausgewiesene Funktion im Verein) ersuchen, diesem Beispiel zu folgen.

Als grobe Faustregel sehe ich persönlich für Projekte, die binnen sechs 
Monaten ab Zuweisung nicht realisiert werden und die mehr als zwei IPs
betreffen sowie für Nodes, die seit mehr als einem Jahr offline sind, 
diesbezüglichen dringenden Handlungsbedarf.

Meint Ihr, liebe Mitfunker, nicht auch, dass dies eine faire und 
gerechte Selbstbeschränkung wäre?

In der Map <https://map.funkfeuer.at/wien/?> finde ich -ohne lang zu 
suchen- z.B. ein Device, das am 27.12.2010 zuletzt online war, zwei, die 
es am 11.10.2010 zuletzt waren, zwei weitere mit 22.11.2010 und 
10.01.2011, dann noch einen Knoten mit 10 (!) Devices, die zwischen 
April 2011 und Mail 2012 angelegt wurden und anscheinend nie online 
waren. Es gibt wohl auch etliche Devices, die dort nicht aufscheinen 
und/oder älter sind.
Ich weiß auch aus eigener Erfahrung, dass es nicht immer leicht ist, 
einen Linkpartner zu finden und, dass es manchmal eben länger dauert.
In der Zwischenzeit kann sich aber viel ändern, und andere Funker 
brauchen diese Adressen dringender. Nach ein paar Jahren kommt dann 
ohnedies ein anderes Setup unter anderen Rahmenbedingungen. Die 
Reservierung war dann womöglich sinnlos.

Um einen externen Vergleich zu ziehen: Inzwischen haben kommerzielle 
Hostingprovider wie Hetzner erkannt, dass IPv4-Adressraum knapp wird und 
sie heben bereits Gebühren 
<http://www.heise.de/netze/meldung/Hetzner-setzt-Preise-fuer-zusaetzliche-IPv4-Adressen-fest-1758985.html> 
für zusätzliche Adressen ein. Es sind dies dort 1 Euro pro Adresse und 
Monat.
In einer Community wie der unseren wird es sicherlich auch in Zukunft 
möglich sein, im Sinne einer solidarischen Grundhaltung auf solche
Maßnahmen zu verzichten. Ich bin sicher, dass es nicht soweit kommen 
wird, dass man sich darüber ernsthaft Gedanken machen muss.

All jene, die aktive Router betreiben, die aus technischen Gründen 
einfach nur ein paar Adressen mehr haben, sollen sich bitte von diesem 
Appell nicht angesprochen fühlen. Was für den ordentlichen Betrieb 
erforderlich ist, ist auch gerechtfertigt. Auch in Aufbau befindliche 
Projekte, deren Router in absehbar kurzer Zeit und mit abschätzbarem 
Bedarf in Betrieb gehen, sind keinesfalls gemeint. Es besteht auch keine 
Notwendigkeit, Konfigurationen deswegen auf sparsameren Umgang zu 
trimmen. Das schafft (unvorbereitet) mehr Probleme als es Nutzen bringt.
Dieser Appell soll auch niemanden verscheuchen: Wenn Ihr Hilfe beim 
Aufbau braucht, fragt doch einfach über die Mailingliste an. Es gibt 
hier genug Tüftler und Ideen und daher gibt es oft auch eine Lösung.

Danke für Eurer Verständnis und für Eure Mithilfe!

LG
Erich

P.S.: Zu angenehmeren Dingen: Wer hat Zeit und Lust, in der nächsten 
Woche eine Wanderung zum Node FFH <http://www.franz-ferdinand-huette.at> 
zu unternehmen?
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