[Wien] WICHTIG: Änderungen im Funknetz (Bye Bye VIVI)

Ulrich Kiermayr (spam-protected)
Sa Jan 24 14:33:53 CET 2009


Hallo Leute,

Als gewissermassen Angesprochener muss ich hier leider ein 'ganz so  
einfach ist es nicht' anbringen.

Wir (also die Uni) betreiben unser Datennetz primär für unsere  
Studenten & Mitarbeiter. Wenn wir in dem Bereich Dinge tun die nicht  
in diese Kernaufgabe fallen, brauchen wir zumindest eine gute  
Begründung.
Ausserdem sind hier auch noch so einige Nebenbedingungen zu beachten.  
Als Teilnehmer am ACOnet - dem österreichischen Wissenschaftsnetz -  
können wir unsere Internetconnectivity auch nicht mal eben an dritte  
weiterverschenken (http://tinyurl.com/d4vmsm Art. 1.8). Und was noch  
dazu kommt ist dass die Gebäude in denen die Unis drinnen sind bis auf  
wenige Ausnahmen nicht der Uni gehören sondern der BIG, und daher das  
aufstellen von Funkantennen auf den Dächern auch eine non-triviale  
Geschichte ist (wie ich aus eigener Erfahrung weiss.)

Aber... das soll nicht heissen dass Kooperationen unmöglich und  
undenkbar sind! Ich muss einfach nur schauen dass eine Kooperation auf  
soliden und skalierbaren Beinen steht. Das hat hat den sinn, dass das  
ganze auch betreibbar bleibt, und es auch kommunizierbar ist, was das  
ganze soll. Denn nicht zuletzt kostet das ganze Ressourcen, und ich  
muss halt auch meinem Management erklären wofür wir die einsetzen.

Deshalb, wenn es konkrete Ideen gibt - reden wir gerne drüber ;-)

> vielleicht habt ihr folgendes noch nicht angedacht u. erkundet:
> soweit ich weiss, haben die unis ganz gute verbindungen ins internet.
> an der tu kann man sich jedenfalls fast überall einloggen.
> vielleicht wäre eine kooperation mit den unis interessant, welche dann
> wiederum den student/innen u. mitarbeitern den kostenlosen  
> (abgesehen von
> den errichtungskosten) zugang auch von daheim ermöglichen könnten.
> die vereinbarung könnte so aussehen:
> 1.die unis gewähren zugang zu ihren schnellen verbindungen, durch die
> errichtung der knoten.
> 2.funkfeuer stellt das knowhow zur verfügung
> 3.studierende u. mitarbeiter können sich so wie funkfeuer-mitglieder  
> durch
> errichtung eigener nodes beteiligen.
> 4.bei den kosten für hardware für die uni-nodes u. die einzelnen  
> privaten
> nodes dürfte sich, ob der zu erwartenden beteiligung sicher etwas  
> machen
> lassen
> 5.alle sind : )

Ich stelle mir hier den End-User Support durchaus schwierig vor, wenn  
man bedenkt dass die meisten MA &  Studenten nicht so versiert sind,  
wie die jetzigen FF Teilnehmer. Und die Techies können ja jetzt schon  
mitmachen (oder tun das bereits). Und falls es darum geht den Uni- 
Usern Zugang auf den FF-Hotspots zu ermöglichen, ist es wirklich so  
dass die Initiative von vor 2 Jahren etwas im Sand verlaufen ist.

in diesem Sinne, lG uk
--
Ulrich Kiermayr
Leiter der Abteilung Datennetz & Telefonie
Zentraler Infrormatikdienst der Universität Wien

Universitaetsstrasse 7, 1010 Wien, AT
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